Schecter Hellraiser C-7 BCH

Schecter Hellraiser C-7 BCH

(3 Bewertungen)
  • Farbe: Black Cherry
  • Bauart: Solid Body
  • Korpusform: Modern ST
  • Saitenanzahl: 7-saitig
  • Halskonstruktion: eingeleimt
  • Bundanzahl: 24
  • Mensur: 26,5" (67,31 cm)
  • Korpusmaterial: Mahagoni
  • Decke: Wölkchenahorn (Quilted Maple)
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Palisander (Rosewood)
  • Griffbrett Einlagen: Gothic Cross
  • Pickup: H-H (2x Humbucker)
  • Pickup Neck: EMG 707 TW
  • Pickup Bridge: EMG 707 TW
  • Pickup Wahlschalter: 3-Weg Schalter
  • Regler: 2x Volume, 1x Tone
  • Bridge/Tremolo: Strings Through Body
  • Hardware: Black Chrom
  • Besonderheit(en): Abalone Binding
  • Produktionsland: Made in Indonesia
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Schecter Hellraiser C-7 BCH · E-Gitarre

1976 gründete David Schecter im kalifornischen VanNuys seine Firma für den Vertrieb hochwertiger Gitarrenbau- und Ersatzteile. Erste Aufmerksamkeit erlangte das junge Unternehmen als „The Who“ Gitarrist Pete Townshend seinen New Yorker Gitarrenbauer aufforderte, ihm eine komplette Gitarre aus Schecter Parts zu bauen.
Die Katze war aus dem Sack, als Pete und Who-Sänger Roger Daltrey die erste Schecter Gitarre in einem Video spielten, das 1982 über MTV ausgestrahlt wurde und die Musikwelt irrtümlich annahm, es würden in der Tat Schecter Gitarren gebaut werden. Die Nachfrage nach den Edelgitarren wuchs, nachdem „Dire Straits“ Mastermind Mark Knopfler seine Gitarre mit Schecter Pickups und Parts veredelte, so enorm, dass David Schecter seinen Firmensitz ins texanische Dallas verlegte, um der Nachfrage nach Schecter Gitarren gerecht zu werden.
Es kam aber alles ganz anders, zunächst. Das junge Unternehmen drohte an seinem eigenen Anspruch zu zerbrechen. Anfang der 90ger Jahre rettete der japanische Unternehmer Hisatake Shibuja die Firma Schecter vor dem Ruin. Dem Umzug zurück nach Kalifornien folgte ein unternehmerischer Kurswechsel. Von nun an fertigte die Firma Schecter wenige aber äußerst hochwertige Gitarren und Spezialanfertigungen an.
Bis Schecter auf der Summer NAMM 1998 erstmals die DIAMOND Serie vorstellte und somit ins opffene Rampenlicht der Musikszene zurück trat und die Modellpolitik sehr behutsam aber dennoch äußerst erfolgreich erweiterte.
Die Erfolgsgeschichte scheint kein Ende zu nehmen. So liest sich die Liste der Schecter-Gitarristen und Bassisten wie das Who is Who der weltweiten Musikszene.

Schecter Hellraiser
Die Hellraiser Serie lässt Metall schmelzen! Die aktiven EMG 81TW und EMG 89 Pickups lassen sich über das Push/Pull Poti splitten und liefern somit auch einen Singlecoil Sound. Der 3-teilige Mahagoni Hals ist in den gewölbten Mahagoni Korpus eingeleimt und bietet mit Schecters bekannten Ultra Access einen leichten Zugang zu den obersten Bünden. Weitere Features: Tune-O-Matic Brücken, original Floyd Rose Locking Tremolos, Black Chrome Hardware, Graph Tech Sättel und Schecter Locking Mechankien bei TOM Versionen.
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Bewertungen

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(3 Bewertungen)
5 von 5 Sternen
Gesamteindruck:
Ausstattung:
Qualität:
Preis/Leistung:

Hochwertige Metalaxt

Zerum am 25.04.2018

Ich suchte einen hochwertigeren Nachfolger für meine Ibanez RG 421. Vor allem Metal sollte sie können, ST-Form, kein Vibrato und es sollte eine 7-Saiter werden. Ibanez hat da zwar auch ein großes Angebot, aber der ultradünne Hals hat doch mich ein wenig genervt. Bei der Suche stieß ich in Sachen Metal schnell auf Schecter Gitarren, vor allem die Hellraiser Serie hatte es mir angetan.

Also die Hellraiser C-7 in Black Cherry bestellt. Das Instrument macht schon optisch einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Binding und die Griffbrett Cross-Inlays aus Abalone sind tadellos verarbeitet und je nach Lichteinfall leuchtet es so grün-bläulich-türkis. Auch die Lackierung der Decke in Black Cherry ist wunderschön und auch dort erscheint die Oberfläche je nach Lichteinfall in unterschiedlichen Schattierungen. Die sonstige Verarbeitung offenbart keine Mängel. Die Bundkanten sind nicht scharfkantig und die Bünde sauber abgerichtet. Lackierung und Politur sind sauber ausgeführt. Einzig beim erstmaligen Saitenwechsel fiel etwas Holzspäne aus den Löchern im Body zum Durchführen der Saiten. Das Durchfädeln der neuen Saiten von der Rückseite aus gestaltet sich etwas hakelig, die Saitenenden bleiben ab und zu an der Öffnung zur Vorderseite hängen. Da ist wohl eine kleine Kante in den Hülsen. Aber das ist nun jammern auf hohem Niveau, ansonsten habe ich nichts zu bemängeln. Mit Schecter Locking Tunern, TonePros Tune-O-Matic, XL Jumbo Frets und EMG Pickups sind nur gute Zutaten in der Gitarre verbaut. Die Potiknöpfe aus Metall sitzen einwandfrei, Push-Pull bei den beiden Volumepotis lässt sich sauber und klar definiert drücken und ziehen.

Auf der Rückseite des Korpus sind zwei Aufkleber mit handschriftlichen Kontrollnummern aufgeklebt. Einer ist von Schecter und der zweite von Musik Meyer, das ist wohl der deutsche Importeur. Die Gitarre kam bereits perfekt eingestellt bei mir an. Saitenlage, Intonation und Halseinstellung sind für mich perfekt. Da hat jeder zwar seine eigenen Präferenzen, für mich war es optimal. Das kenne ich von meiner RG 421 ganz anders, die habe ich auch nach vielen Einstellversuchen nie perfekt eingestellt bekommen. Die werksseitigen Ernie Ball Regular Slinky 7-String habe ich einige Zeit gespielt, aber vor allem die B-Saite war mir zu wabbelig. Es mag aber auch sein dass man doch den Rat beherzigen sollte die Werksbesaitung gleich zu tauschen, man weiß ja nie wie lange die schon drauf sind. Ich hatte noch paar Sätze Power Slinky für meine 6-Saiter und habe sie um eine 059er Daddario ergänzt. Das hat den Sound gleich verbessert und die 7. Saite hat damit nun auch eine gute Spannung. Ich spiele in B Standard.

Die Hellraiser Serie (nicht Hybrid) hat im Grunde die Konstruktion einer Les Paul - Korpus aus Mahagoni, Ahorndecke, eingeleimter Mahagonihals, Palisander Griffbrett, Tune-O-Matic Brücke. Anstatt der Stoptail Bar werden die Saiten bei der Hellraiser rückseitig durch den Korpus und dann über die Tune-O-Matic Brücke geführt. All das verspricht viel Sustain und davon hat die Hellraiser in der Tat massig. Ich finde das Schwingverhalten beeindruckend. Der Hals ist für mich angenehm zu spielen. Ich mochte, wie erwähnt, den dünnen Hals der Ibanez nie besonders. Ist alles Ansichtssache, aber als Rythmusspieler habe ich gerne etwas mehr Substanz in der Hand. Auch die Tatsache dass die Halsrückseite lackiert ist stört mich nicht im geringsten. Man sollte beachten dass die Hellraiser C-7 eine längere Mensur von 26,5" hat. Ich musste mich daran erst etwas gewöhnen. Ich habe vorher eine Mensur von 25,5" gespielt, ich könnte mir vorstellen dass Spieler von Gibson Mensurlängen (24,5") eine etwas längere Eingewöhnungsphase benötigen.

Die EMG 707TW Pickups sind splitbar. Dadurch hat man eine große Bandbreite an Sounds zur Verfügung. Neben dem Humbuckersound sind auch ganz gute Single Coil Sounds möglich. Das eigentliche Metier der Hellraiser ist zwar ganz klar Metal. Und man sollte nicht erwarten neben einer Metalaxt auch noch eine Stratocaster Kopie zu bekommen, aber die Sounds die mit dem Coil Tapping erzeugt werden sind mehr als brauchbar. Die EMGs sind nicht unumstritten, einigen Leuten fehlt es an Dynamik. Ja, aktive Pickups sind nicht ganz so dynamisch wie passive. Aber so krass finde ich den Unterschied auch nicht. Dafür sind die EMG Pickups im Hi-Gain unheimlich fokussiert und definiert. Während passive Pickups dort oft zum Matschsound neigen bleibt der Sound der EMGs klar und auf dem Punkt, auch bei der B-Saite. Die im Metal so wichtigen Palm Mutes haben einen scharfen Attack und agressiven Punch. Genau so wie ich es mag. Und falls ich eines Tages doch andere Pickups haben möchte werde ich mir keine neue Gitarre kaufen, sondern diese in der Hellraiser verbauen.

Was mir noch gefällt sind die zwei getrennten Lautstärkeregler jeweils für Steg- und Halspickup. Der Sinn hat sich mir erst nicht erschlossen. Aber in der Mittelstellung des Toggle Switch, wo beide Pickups eingeschaltet sind, kann man durch unterschiedliche Lautstärkeeinstellungen der beiden Pickups den Ton spürbar beeinflussen. Zusammen mit der Split-Coil Option ist die Hellraiser daher erstaunlich vielschichtig in den Sounds. In der Mittelstellung des Wahlschalters müssen beide Lautstärkeregler zumindest ein wenig angestellt sein. Bei Stummschaltung eines Pickups wird in der Mittelstellung kein Ton ausgegeben. Durch diese Schaltung kann man mit schnellem Umschalten des Pickupschalters einen Killswitch-Effekt erzeugen indem z.B. der Hals-Pickup auf lautlos gestellt wird und dann schnell hintereinander vom Steg-Pickup in die Mittelstellung und zurück geschaltet wird. Mit einem richtigen Killswitch Knopf geht es zwar schneller und eleganter, aber immerhin.

Fazit: Wer eine hochwertige 7-Saiter Metalaxt mit aktiven Pickups sucht und auch mal Single-Coil Sounds braucht kann bei der Hellraiser C-7 bedenkenlos zugreifen. Für die gebotene Qualität finde ich den Preis nicht zu hoch.

P.S.: Bei musik-produktiv.de wird als Produktionsland Indonesien angegeben. Das ist falsch. Auf der Rückseite der Kopfplatte steht bei meiner HR "Crafted in South Korea". Und laut den specs auf schecterguitars.com werden alle Hellraisers in Südkorea hergestellt, welches qualitativ einen etwas besseren Ruf als Indonesien hat.

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