Zoom A3
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Zoom A3

(4 Bewertungen)
  • Bauform: Pedal
  • Effekte: Compressor, Slow Gear, Noise Gate, EQ, Auto Wah, Tremolo, Phaser, Flanger, Chorus, Pitch Shifter, Delay, Reverb, 28 Gitarren Modelings, Mikrofon Modelings
  • Speicherplätze: 20 User
  • Tuner: Ja
  • Midi: Nein
  • USB-Anschluss: Ja
  • Eingänge: Kombibuchse XLR/Klinke
  • Ausgänge: Klinke und XLR
  • Expressionpedal: Nein
  • Batteriebetrieb: Batteriebetrieb möglich
  • Gewicht: 630 gr
  • Abmessungen: 108 x 54,9 x 160,3 mm B/H/T
  • 16 Body Typen
  • 28 Modelings der weltbekanntesten Akustikgitarren
  • 40 Effekte
  • verwendbar mit magnetischen Tonabnehmern Piezo oder Mikro
  • Anti-Feedback
  • Booster mit bis zu 12dB+
  • intuitive Bedienung
  • chromatisches Stimmgerät
  • Tap Tempo
  • Stereo Ausgang
  • Kopfhörer Ausgang
  • Klinke und XLR-Eingang
  • LCD Display
  • bis zu 8 Stunden Batteriebetrieb
  • USB Anschluss für Updates
  • Maße 160,3 x 108 x 54,9 mm
  • Gewicht 630 g (ohne Batterien)
  • inkl. Netzteil
Bestellnummer: 10067627
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04/2013
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Zoom A3 · Effektgerät Akustikgitarre

Mit dem A3 hat Zoom ein ultrakompaktes Multieffektgerät für Akustik Gitarre im Programm. Neben 40 verschiedenen Effekten sind auch Modelings von 28 bekannten Akustikgitarren mit 16 Body Typen mit an Bord. Das große Display sowie der per Drehpoti bedienbare Preamp machen das Arbeiten mit dem A3 zum Kinderspiel.

Effektgerät Akustikgitarre · Zoom A3

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(4 Bewertungen)
4 von 5 Sternen

Zwiespältiger Eindruck

Boone64 am 31.10.2015
Gesamteindruck:
Ausstattung:
Qualität:
Preis/Leistung:

Als reines Akustikduo (Boone and Nhu) wollte ich meinen Gitarrensound mit ein paar speziell für akustische Gitarre konzipierten Effekten aufwerten. Meine Wahl fiel auf das Zoom A3, dessen Bruder G3 ich bereits kurz für E-Gitarre getestet hatte.

Auspacken
Schon beim Auspacken fällt einem das Gewicht und die solide Verarbeitung aus. Das Teil mutet unzerstörbar an und verspricht dem rauhen Bühnenalltag durchaus jahrelang gewachsen zu sein.

Stromversorgung
Hier herrscht die pure Vielfalt! Mit Strom wird die kleine Kiste wahlweise über das mitgelieferte Netzteil, über 4 Batterien / Akkus oder USB versorgt. Der USB Anschluß ist eigentlich zum Updaten der Firmware gedacht aber man kann diesen Anschluß auch zweckentfremden und z.B. seine USB-Powerbank als Stromversorgung dranhängen. Das funktioniert prima und verspricht längere Spielzeit als herkömmliche Batterien.

Audioanschlüsse - Eingänge
Auch hier ist man reich gesegnet an Ein- und Ausgängen. Natürlich gibt es den obligatorischen Klinkeneingang für die Gitarre. Aber auch einen XLR/Klinke Kombi-Eingang zur Abnahme akustischer Instrumente mit einem Mikrofon. Aber hey - wenn das Teil schon einen XLR-Eingang hat, warum dann nicht auch mal darüber singen? Und damit das Gesangssignal nicht durch die komplette Gitarren-Effektkette laufen muß kann man es auch auf den letzten Effekt (z.B Reverb) routen. So kann die Gitarre z.B. mit Chorus und Reverb veredelt werden während die Stimme nur durch das Reverb läuft. Das funktioniert auch tadellos und könnte dann eingesetzt werden, wenn der Standardgesangseffekt nicht funktioniert und schnell eine Abhilfe geschaffen werden muß. Aber auch denkbar für Straßenkünstler, die für ihren Batterie-Amp noch ein batteriebetriebenes Effektgerät für Stimme und Gitarre suchen.

Audioanschlüsse - Ausgänge
Hier haben wir einen XLR-Out, der das jetzt symmetrierte Signal zum Mischer leitet, sowie einen Stereo-Klinkenausgang, dessen linker Ausgang auch als Stereo-Kopfhörerausgang genutzt werden kann. Auch hier sind die Einsatzmöglichkeiten wieder vielfältig: Der Stereo-Ausgang kann entweder auch ans Mischpult gehen um die geilen Stereo-Effekte richtig zur Geltung zu bringen oder aber man teilt die zwei Ausgänge auf und beschickt mit dem Signal einen weiteren Gitarrenverstärker und/oder eine Personal Monitorbox oder den beschriebenen Kopfhörer für´s InEar-Monitoring.

Bedienelemente
Wie auf den Bildern gut zu erkennen ist, ist die Gehäuseoberseite gespickt mit Potis und Schaltern, die zum Teil auch eine Doppelfunktion haben. Alle Schalter, Potis und Fußtaster sind solide, wobei die Drehregler etwas schwergängig sind. Andererseits: Besser zu schwer als daß ungewollt Einstellungen durch zu leichtgängige Potis verändert werden. Auf der Gehäuseoberseite im oberen Bereich finden wir 2 Regler zur Pegelanpassung von Mikrofon- und Gitarrensignal, sowie einen Balance- und Masterout-Regler. Ferner finden wir an der Oberseite noch 3 Potis zur Klangregelung, die sich aber - warum auch immer - nur auf das Effektsignal auswirkt. Und nicht zu vergessen der große Wahlregler für die Body-Type Auswahl. Unten am Gerät finden sich drei stabile Fußschalter für Anti-Feedback, Boost und Effekt, sowie drei LEDs, die auch als Taster funktionieren. Es gibt sogar einen – für Bodeneffekte eher untypischen - An- und Ausschalter, der auch auf "eco" gestellt werden kann und das Gerät automatisch nach 10 Stunden Nichtbenutzung abschaltet.



Praxistest im Wohnzimmer mit Kopfhörer und Übungs-Amp:
Wer gedacht hat das Zoom A3 funktioniert nach dem Prinzip "Auspacken - Einstöpseln - Loslegen" wird schnell eines Besseren belehrt: Die Bedienung ist alles andere als intuitiv und ohne einen Blick in die Bedienungsanleitung kaum zu meistern. So erging es auch mir: Nach 20 Minuten sinnlosen Taster und Regler drücken ohne dem Teil auch nur einen vernünftigen Sound zu entlocken musste ich also genervt mit dem Rumprobieren aufhören und in die

Bedienungsanleitung
blicken. Diese liegt in mehreren Sprachen bei und ist auch als Download zu haben. Dünn, gut verständlich aber teilweise so klein gedruckt (Beschriftung der Icons), daß ich eine Lupe zu Hilfe nehmen mußte Beim Lesen wurden mir zwei Dinge klar: 1. Meine Sehkraft hat mit den Jahren merklich nachgelassen und 2. Diese Bedienungsanleitung sollte bei Gigs immer dabei sein, sonst könnte es passieren, daß man die Bedienung des Geräts von einem Gig zum nächsten schlichtweg vergißt weil hier nichts aber auch gar nichts wirklich logisch ist.

Sound
Das ist doch das, was letztendlich zählt, oder? Machen wir´s kurz. Das Modelling von Gitarren-Bodies und Gitarrenmodellen ist komplett für die Tonne und war für meinen Ohren gar nicht wahrnehmbar. Die Effektnachbauten dagegen klingen außerordentlich gut und sind wie die Original Bodentreter in allen Parametern editierbar. Damit läßt sich schon sehr gut arbeiten. Kleiner Wermutstropfen: Es gibt nur 3 Effektblöcke und Block 1 ist für das komplett sinnfreie Gitarrenmodelling reserviert. Also bleiben nur zwei nutzbare Effekte übrig. Das ist schon ein klares Manko, bedenkt man, daß das G3 den E-Gitarristen doch 6 Effektblöcke bietet, allerdings auch fast 3mal so groß ist. Die Boost- und die Anti-Feedbacktaster funktionieren gut und sind frei editierbar. Auch dem mittleren Fußtaster können verschiedene Funktionen zugewiesen werden.

Fazit:
Nicht ganz einfach, da gute Ansätze (Anti-Feedback, Boost), hervorragende Verarbeitung und toller Sound durch fummlige Bedienung, sinnloses Modelling und die damit verbundene Reduzierung der Effektblöcke zunichte gemacht werden. Es bleibt zu hoffen, daß Zoom sich diese Kritikpunkte zu Herzen nimmt und schleunigst per Firmware-Update nachbessert. Wenn das Gitarren-Modelling von Effekt 1 wahlweise einem weiteren Effekt zugeordnet werden könnte, wäre es für mich eine klare Kaufempfehlung. Zum jetzigen Zeitpunkt muß jeder Käufer selbst entscheiden, ob er mit diesen nicht unerheblichen Mankos leben kann.

Plus-Minus Übersicht

Das gefällt mir gut:
+ Solide Verarbeitung
+ editierbare Boost-Funktion
+ editierbare Anti-Feedbackfunktion
+ gut bis sehr gut klingende Effektsounds
+ Rauscharmut
+ flexible Stromversorgung
+ äußerst flexible Ein- und Ausgänge
+ flexibles Routing des Mikrofoneingangs
+ An- und Ausschalter
+ kurze und gut verständliche Bedienungsanleitung


Das ist verbesserungswürdig:
+ fummlige Bedienung, die kein intuitives Bedienen ermöglicht

Das "No Go"
+ Verschwendung eines Effektblocks für unhörbares Modelling

Meine Empfehlung
Das Modelling weglassen und die Effektsektion ausbauen und/oder optimieren.
Der Bühnentest des A3 wird nachgereicht.

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Oliver Mann
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