Taylor 510ce (2016)

(1 Bewertung)
  • Saitenanzahl: 6-saitig
  • Korpusform: Dreadnought
  • Cutaway: Ja
  • Farbe: Natur
  • Finish: Hochglanz
  • Decke: Sitka-Fichte
  • Boden/Zargen: Mahagoni
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Ebenholz (Ebony)
  • Griffbrett Einlagen: Century
  • Sattelbreite: 44,5 mm
  • Sattel/Stegeinlage: NuBone/Tusq
  • Steg: Ebenholz (Ebony)
  • Rosette: Single Ring
  • Binding: Grained Ivoroid
  • Tonabnehmer: Taylor New Piezo
  • Preampsystem: Taylor Expression System 2
  • Regler: Volume, Bass, Treble
  • Lieferumfang: Koffer
Bestellnummer: 10087972
inkl. Steuern, Zoll und Versandkosten (CH)
Auf Lager
Sofort lieferbar.

07/2016
Im Sortiment seit:

Druckansicht

Taylor 510ce (2016) · Westerngitarre

Die Taylor 500 Series widmet sich einem Tonholz, das auf ein reiches musikalisches Erbe zurückblicken kann: Mahagoni

Mit ein paar kreativen Pinselstrichen wurde die Taylor 500er Serie 2016 überarbeitet. Zu den Veränderungen gehören: ein dynamisches neues Bracing, das für einen stärkeren und volleren Ton sorgt; Lutz Spruce (Fichte) als Deckenholz mit kräftigem Klang; 12-bündige/12-saitige Grand Concerts mit völlig neuem Design; Dreadnoughts mit handlichem V-Carve-Halsprofil und 24-7/8-Mensur sowie ein paar frische ästhetische Verschönerungen, die die natürliche Persönlichkeit von Mahagoni geschmackvoll unterstreichen. Das Endergebnis: eine farbenfroh umgestaltete Serie mit der gitarristischen Vielfalt, die Sie von Taylor gewohnt sind.

Im Jahr 2013 erweiterte Taylor die Tonpalette der 500er Serie um einige Mahagonidecken-Modelle als Hartholz-Option, die allen Liebhabern beherzten Strummings eine ausgewogene Ansprache bietet. In ästhetischer Hinsicht wurde das Ausstattungspaket um das Century-Inlay aus gemasertem Ivoroid erweitert. Später dann setzte Andy Powers zusammen mit unserem Produktentwicklungsteam im Rahmen der Klangverfeinerungen der 600er, 800er und 900er Serie einige Ideen um, wie man die großartigen Eigenschaften des Mahagoni-Tonprofils – erdige Mitten, klare, fokussierte Ansprache und natürliche Kompression, die den Anschlag des Spielers ausgleicht – noch weiter unterstreichen und dem Spieler gleichzeitig eine größere Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten geben kann.

"Wir hatten nicht vor, diese Gitarren komplett umzumodeln", erzählt Andy, der das Projekt leitete. "Wir nahmen nur ein paar Veränderungen unter der Motorhaube vor. Es ging uns dabei um mehr Volumen, Klangfülle im unteren Frequenzbereich und Projektion. Gleichzeitig wollten wir, dass die Gitarren schnell auf jede Form der Artikulation ansprechen."

Diese dynamischen Tonverbesserungen machen sich auf beiden Seiten der Gitarre bemerkbar, wie Andy erklärt. "Wir wollten, dass diese Gitarren sowohl für den Spieler als auch für den Zuhörer lauter klingen. Das Volumen ist die Lautstärke für den Spieler, die Projektion ist die Lautstärke für das Publikum. Wir wollten beides erhöhen und gleichzeitig für eine bessere Ansprache und Anschlagsempfindlichkeit sorgen, und das bei komplexerer Klangfülle."

Das Performance-Bracing: ein flexibles Gerüst
Die Idee hinter den Klangverbesserungen war, eine interne Bracing-Architektur zu schaffen, die so angepasst werden kann, dass sie den Ton jedes einzelnen Gitarrendesigns der 500er Serie optimiert. Dieses neue Konzept, das sogenannte Performance-Bracing, basiert auf dem traditionellen X-Bracing, einem Klassiker in der Steelstring-Welt, aber mit zusätzlichen Modifikationen, die feinste Anpassungen in Formgebung und Platzierung erlauben. So wird genau festgelegt, wie sich die Decke in Relation zu Boden und Zargen bewegt. Eine einzigartige Komponente von Andys Bracing-System ist die zweiteilige Stegplatte. Bisher wurden normalerweise einteilige Stegplatten verwendet, um die Saitenhalterung, also den Steg, an der Unterseite der Decke zu verankern und die Decke vor Beschädigung durch den starken Saitenzug zu schützen. "Die zweiteilige Platte ist etwas ganz Neues, das ich zusammen mit diesem abgewandelten X-Schema entwickelt habe", erklärt Andy. "Sie bietet zusätzliche Flexibilität und verteilt dabei die eingehende Saitenenergie auf einzigartige Weise. Sie besteht aus zwei Materialien, Fichte und Ahorn, im Gegensatz zur traditionellen einteiligen Ahorn- oder Palisanderplatte. Dadurch verändert sich das Zusammenspiel von Stegplatte, Steg und Deckenverstrebungen, es entsteht ein lauterer und kräftigerer Ton."

Lutz-Fichtendecken
Ein bemerkenswertes Tonholz-Udate bei den Fichtendeckenmodellen der Serie ist die Verwendung von Lutz Spruce statt Sitka-Fichte. Lutz-Spruce ist ein natürlich vorkommender Hybrid aus Sitka- und Weißfichte (manchmal auch als kanadische Schimmel-Fichte bezeichnet, nicht zu verwechseln mit dem nahen Verwandten Engelmannfichte). Lutz ist eine interessante Fichtenart, die Andy in den letzen Jahren zusammen mit Taylors langjährigem Fichten- und Ahornlieferant Pacific Rim Tonewoods mit Sitz in Concrete, Washington, erforscht hat. Lutz-Fichte hat in den USA einige Bekanntheit erlangt, da der Weihnachtsbaum des Capitol, der alljährlich auf der Wiese vor dem US-Kongress aufgestellt und dekoriert wird, im Jahr 2015 eine Lutz-Fichte war. Sitka- und Weißfichte sind beide im pazifischen Nordwesten, Alaska und Kanada heimisch; Sitka wächst jedoch eher in Küstengebieten und Weißfichte eher im Landesinneren. Lutz-Fichte ist eine attraktive Hybridmischung. Sie wächst in den Klimazonen zwischen Sitka- und Weißfichte und passt sich innerhalb dieser Mikroklimata sehr gut an. "Was interessant ist: Lutz ist keine 50:50-Mischung aus beiden", erläutert Andy Powers. "In Küstennähe ähnelt sie eher der Sitka-, im Landesinneren eher der Weißfichte. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit steht ihr eine vielversprechende Zukunft bevor. Laut Dr. Dave Olson, der als Holzforschungsberater für Pacific Rim Tonewoods tätig ist und der Lutz-Fichte große Aufmerksamkeit geschenkt hat, verleiht dieses Anpassungsvermögen ihr die von Genetikern als "Heterosis Effekt" bezeichnete besondere Leistungsfähigkeit von Hybriden. Das heißt, dass die Kombination zweier Arten Eigenschaften hervorbringen kann, die denen jeder einzelnen Art überlegen sind. Aus der Umwelt-Perspektive, so Olson, weisen die Forschungsergebnisse darauf hin, dass Lutz-Bestände bei einem Klimawandel anpassungsfähiger sind als Sitka- oder Weißfichte. "Da wir auf eine ungewisse Zukunft zusteuern, könnte es sein, dass Lutz einfach besser wächst, wenn man sie nach dem Fällen der älteren Bäume nachpflanzt", sagt Olson. "Daran wird in der Forstwirtschaft aktiv geforscht." Was die akustischen Eigenschaften angeht, so verbindet Lutz die positiven Charakteristika der Sitka-Fichte, der Weißfichte und ihres nahen Verwandten, der Engelmann-Fichte.
"Weißfichte wird fast nie als Tonholz verwendet", erklärt Olson, "da sie oft zu klein und zu gewunden ist, mehr noch als Engelmann. Aber sie hat einen schönen Schimmer und eine recht geringe Dichte, was beides positive Eigenschaften für Tonhölzer sind." Die Lutz-Fichte, die Taylor für die 500er Serie über Pacific Rim Tonewoods erworben hat, stammt aus einer Gegend in Alaska, wo das Holz dank seiner besonderen Hybrid-Leistungsfähigkeit auch einige Eigenschaften einer weiteren sehr beliebten Fichtenart für Gitarrendecken aufweist: Adirondack. "Eine wirklich gute Fichte", lobt Andy. "Sie wächst gerade, eindeutig und sauber. Sie reflektiert das Licht auf einzigartige Weise, sie funkelt wie keine andere Fichtenart. Da sie in einer günstigen Gegend wächst, hat sie in etwa dieselben Charakteristika wie früher Adirondack. Einige Stücke fühlen sich an wie die Decken von Gitarren aus den 30er- und 40er-Jahren, einer Ära, in der es noch ein sehr reichhaltiges und erstklassiges Adirondack-Angebot gab. So sieht dieses Holz aus, so fühlt es sich an; und, was am wichtigsten ist, so klingt es auch. Ich bin begeistert von dieser Fichte. In Kombination mit der neuen Bracing-Architektur sind die Gitarren kräftiger, gehaltvoller und lauter als zuvor. Sie lassen sich nicht übertönen und sind richtig PS-stark." Im Jahr 2016 ist die Lutz-Fichte für die Korpusformen Grand Symphony und Dreadnought reserviert, wobei diese auch mit Mahagonidecke angeboten werden. Für die Modelle Grand Concert und Grand Auditorium gibt es als Deckenoptionen Zeder (512ce/514ce) und Mahagoni (522ce/524ce). "Diese Zeder/Mahagoni-Paarung ist wundervoll, vor allem bei einem kleineren Korpus", meint Andy. "Sie klingen warm, klar, reich und sprechen leicht an."

12-bündige/12-saitige Grand Concerts
Einer der Vorzüge des neuen Bracings für die Taylor 500er Serie ist, dass es sich auch auf die neuen bahnbrechenden Gitarrenmodelle adaptieren lässt, die in diesem Jahr die Serie erweitern. Ein hochkarätiges Beispiel die 12-Fret/12-String Grand Concerts: die 552ce 12-Fret mit Zederndecke und die 562ce 12-Fret mit Mahagonidecke. Da 12-saitige Gitarren traditionell nicht mit einem kleineren Korpus einhergehen, spielte das Bracingdesign eine Hauptrolle bei der Artikulation eines klaren 12-saitigen Klangs und für ein kompakteres und komfortableres Spielerlebnis.

Handliche Dreadnoughts
Ein weiteres einzigartiges Design, das die Taylor 500er Serie ergänzt, ist die 24-7/8-Zoll-Dreadnought mit V-Neck und Slotted Headstock. Die kürzere Mensur und die leicht reduzierte Saitenspannung sorgen für ein weicheres Spielgefühl, das diese Dreadnought zu einem Instrument macht, das sich weniger für robustes Picking im Bluegrass-Style eignet, sondern besser zu einem Singer-Songwriter passt, der sich zur Dreadnought-Ästhetik hingezogen fühlt. In einigen Punkten erinnert sie Vintage-Akustikgitarren Aficionados vielleicht an den sehr beliebten Klassiker Gibson J-45, eine Roundshoulder-Gitarre im Dreadnought Stil mit kürzerer Mensur. "Diese Dreadnought ist sehr komfortabel zu spielen, sagt Andy. "Sie spricht auf Akkord-Strumming gut an und hat einen Sound, der eine Singstimme bestens begleitet. Er ist fokussiert und klar. Durch die kürzere Mensur bekommt man knackige Höhen und tatsächlich weiche, fast schon abgedämpfte Tiefen. Das funktioniert besonders gut mit dem trockenen holzbetonten Klang von Mahagoni – insgesamt entsteht ein ausgewogenes Klangbild, das zu vielen verschiedenen Musikstilen passt und gut mit anderen Instrumenten harmoniert." Die Wahl einer durchbrochenen Kopfplatte sorgt für etwas mehr Biss, was die Flexibilität der Decke aufgrund der breiten Taille der Dreadnought ausbalanciert. Das Greifhand freundliche V-Carve-Halsprofil sorgt für ein einladendes Spielgefühl, das die klassische Mahagoni-Flattop-Persönlichkeit dieser Gitarren gut ergänzt, erklärt Andy. Erhältlich sind zwei Modelloptionen: die 510e mit Lutz-Fichten-Decke und die 520e mit Mahagoni-Decke.

Ästhetische Updates: Synthetisches Schildpatt + Shaded Edgeburst
Was die Ausstattung betrifft, so behält die Taylor 500er Serie die meisten ihrer ästhetischen Details bei, darunter die "Century"-Griffbrettintarsien aus gemasertem Ivoroid, jedoch mit ein paar kleineren Verfeinerungen versehen. Zum neuen Touch gehört die Neuauflage des Binding aus Schildpattimitat (Zelluloidnitrat), das die Taylor 500er bereits vor über einem Jahrzehnt zierte, mit passender Rosette und Schlagbrett (Mahagonidecken-Modelle kommen ohne Pickguard). Bei Taylor Mahagoni Modellen hüllt eine Shaded-Edgeburst Lackierung Korpus und Hals in wohlige Vintage-Wärme. "Zusammen mit den Schildpattimitat- und Ivoroid-Details entsteht ein klassischer Look, der wirklich gut zum Mahagoni-Charakter passt", sagt Taylor´s Andy Powers.

Westerngitarre · Taylor 510ce (2016)

5 Sterne: (1)
4 Sterne: (0)
3 Sterne: (0)
2 Sterne: (0)
1 Stern: (0)
Durchschnittliche Kundenbewertung:
(1 Bewertung)
5 von 5 Sternen

Dieser Artikel wurde durchschnittlich mit 5 von 5 Sternen bewertet. Es wurde noch kein Erfahrungsbericht in schriftlicher Form abgegeben. Eine Bewertung wurde ohne Text abgegeben oder in einer anderen Sprache verfasst.

dep_guitar
Oliver Mann
Bestell-Hotline
Tel.: +49 (0) 54 51/9 09-0

Beratung & Support
Tel.: +49 (0) 54 51/9 09-130
acousticguitar@musik-produktiv.de

Kunden, die sich diesen Artikel angesehen haben, interessierten sich auch für ...

Ähnliche Produkte finden:
· Taylor Dreadnought
· Weitere Artikel der Serie Taylor 500 Series
· Alle Artikel der Marke Taylor anzeigen.
· Kategorie: Dreadnought
· Westerngitarren
· E-Gitarren
· Konzertgitarren
· Ukulelen
· Gitarrenverstärker
· Gitarren-Effekte