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Abhörmonitore

Abhörmonitor
In vielen Projektstudios wird das Thema Abhörmonitore ein wenig stiefmütterlich behandelt und die Wiedergabe der eigenen Musik bereits vorhandenem HiFi-Equipment oder gar zweifelhaftem Multimediagerät aus dem Elektrogroßhandel überlassen. Das ist schade, denn mittlerweile gibt es für alle Geldbeutel und räumliche Gegebenheiten vernünftige Abhörlösungen, die ein verlässlich Beurteilen von Signalen gestatten.

Da in den meisten Projektstudios Platznot herrscht, kommen in der Regel aktive Nah- oder gar Nahstfeldmonitore mit Vierzoll-Chassis zum Einsatz, die Entfernungen von ein bis zwei Metern vernünftig akustisch überbrücken können. Häufig werden die kleinsten Vertreter dieser Art auch Desktop- oder Mediaboxen genannt, da sie eben direkt auf dem Schreibtisch neben dem Computermonitor stehen und häufig bei räumlich beengten Videoschnittplätzen zum Einsatz kommen. Empfehlenswerte Vertreter dieser Art sind beispielsweise die Edirol MA-15D, die sogar über einen Digitaleingang verfügen.

Ist ein wenig mehr Platz vorhanden, empfehlen sich Monitore mit Sechs- oder Achtzoll-Chassis, die naturgemäß eine deutlich bessere Basswiedergabe erzielen als die kleineren Verwandten. Unser Tipp für Studios mit Profiambitionen sind einmal mehr die Lautsprecher der Firma Genelec, deren 8050 klingen, gerade zusammen mit dem Subwoofer 7070 B, spektakulär. Doch auch kleinere Budgets müssen nicht auf zuverlässige Abhören verzichten. Yamahas HS-80 etwa (kann mit dem Subwoofer HS-10W ergänzt werden) oder die VRX-6/8 von KRK sind ebenfalls eine gute Wahl.
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