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In-Ear-System/Zubehör

In-Ear-Systeme
Das Problem dürfte jedem Musiker geläufig sein: Wie höre ich auf der Bühne die übrigen Bandmitglieder, und wie höre ich mich selbst? Jeder kennt die Schwierigkeiten mit Bodenmonitoren: Kaum hört man sich endlich mal selber laut genug, koppelt es auch schon. Um den Monitorsound besser kontrollieren zu können, ist eine neue Monitortechnik entstanden, die man als drahtloses „In-Ear-Monitoring“ bei fast allen Top Acts im Einsatz sieht.

Die Geschichte der Entstehung eines „Kopfhörer“-gestützten und drahtlosen Monitorsounds ist noch gar nicht so alt. Das englische Unternehmen Garwood war Pionier dieser drahtlosen Technik, und hatte die Idee dazu auf einem Steve Wonder-Konzert in London. Nachdem der blinde Topstar während der Proben über einen Bühnenmonitor gefallen war, wurde ihm vom Tontechniker ein Kopfhörer aufgesetzt. Leider war das Kabel ein noch größeres Hindernis als die herumstehenden Floor-Monitore. Also entschloss man sich, eine drahtlose Übertragung zu „basteln“ – was auch gelang. Das Konzert lief ohne Zwischenfälle.... bis auf die Tatsache, dass der nicht genehmigte Sender so stark war, dass das Konzert – oder besser ausgedrückt der Monitormix – in London und Umgebung auf einigen UKW-Sendern unfreiwillig mit übertragen wurde.

Leider waren die anfangs recht erfolgreichen In-Ear-Systeme von Garwood vor allem von der audiotechnischen Performance eher an Rauschgeneratoren angelehnt, so dass schon recht schnell Mitbewerber wie z.B. Shure oder auch Sennheiser mit Top-Technologie den Markt unter sich aufteilen konnten und das auch heute noch tun.
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