NTI AL1 Acoustilyzer Mess- und Testgerät
Eigenschaften in der Übersicht:
- Schalldruckpegel: Leq, kurzzeit Leq , LE, Lmin, Lmax, zeitliche Verlaufgraphik
- Echtzeitspektrumanalysator (RTA): 1/1 oder 1/3 Oktavband SPL/LEQ Bandanzeige, relative Messung bezüglich Speicher, max - min Anzeige, Mittelungsfunktionen
- FFT: Anzeige des kompletten Spektrums mit hochauflösendem Tieffrequenzmodus
- Nachhallzeit: RT60 mit 1/1 Oktavbandauflösung, Zuverlässigkeitsanzeige pro Band, nach ISO3382
- Verzögerungszeit: zeitliche Verzögerung (delay) zwischen elektrischem und akustischem Signal (über eingebautes Mikrofon), Genauigkeit: 0.1ms
- STI-PA: Sprachverständlichkeit, Ergebnis als STI oder CIS Einzelwert nach 2003 IEC Standard, detaillierte Anzeige der Modulationsindizes sowie der Schallpegel pro Band, Fehlerindikator; STI-PA ist eine Zusatzoption
NTI AL1 Acoustilyzer
Der Acoustilyzer AL1 erweitert den Minilyzer mit umfangreichen akustischen Messfunktionen. Eine schnelle und zuverlässige Messung der Sprachverständlichkeit (STI-PA) ist als Option (2107912) verfügbar.
Die Kombination von akustischen und elektrischen Messungen macht den Acoustilyzer zu einem idealen Messwerkzeug für Audiotechniker, Systeminstallateure, Multimediaspezialisten und Akustiker.
Der AL1 ist als komplettes, handliches Akustikmessgerät oder als Firmware für ML1 Minilyzer Benutzer erhältlich. Benutzer des Minilyzers können mit Hilfe der MiniLINK Software das Messgerät jederzeit durch Auswechseln der Firmware als ML1 oder als AL1 konfigurieren.
Optionales Zubehör:
Sprachverständlichkeit - Einführung
Durchsagesysteme in öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Einkaufszentren oder Veranstaltungsstätten müssen im Notfall helfen, wichtige Informationen und Verhaltensregeln an alle Personen in Gefahrenbereichen weiterzugeben. Nicht- oder falsch verstandene Nachrichten können dabei weitreichende Folgen haben.
Die DIN-EN 60849 schreibt deshalb für elektroakustische Notfallwarnsysteme eine Prüfung der Sprachverständlichkeit vor (andere nationale Normen siehe Tabelle). Damit soll unter realen Bedingungen ein Mindestmass an Sprachverständlichkeit in Gefahrensituationen garantiert werden. Sprachverständlichkeit ist nicht etwa eine subjektive Größe; es gibt mehr oder weniger aufwendigen objektiven Bestimmungsverfahren, die in der IEC 60268–16 genormt sind.
Nationale Normen
DIN EN 60849
Elektroakustische Notfallwarnsysteme (auch VDE 0828 Teil 1 sowie DIN-EN, BS-EN, SN-EN, OEVE-EN, …)
NFPA 72
National Fire Alarm Code 2002 (2002 edition, section 7.4.1.4)
BS 5839-8
Fire detection and alarm systems for buildings. Code of practice for the design, installation and servicing of voice alarm systems
Subjektive Bestimmungsverfahren
Wie das Wort Sprachverständlichkeit bereits aussagt, geht es bei deren Bestimmung nicht um Eigenschaften wie Frequenzgang, Verzerrungen und Lautstärke einer Beschallungsanlage (auch wenn diese Parameter Einfluss auf die Verständlichkeit haben). Vielmehr geht es darum, wie gut eine Nachricht tatsächlich an verschiedensten Orten verstanden werden kann.
Neben messtechnischen Bestimmungen der Sprachverständlichkeit gibt es eine ganze Reihe statistischer Verfahren, bei denen immer ein realer Sprecher sowie eine möglichst repräsentative Zahl von Hörern beteiligt sind. Ein geschulter Sprecher liest dabei, je nach Verfahren, eine Vielzahl von realen oder synthetischen Worten vor und jeder Hörer notiert für sich, was er glaubt, verstanden zu haben. Die Auswertung ergibt eine prozentuale Aussage, wie viel durchschnittlich von allen Hörern verstanden wurde.
Wichtige Verfahren, die nach diesem Prinzip arbeiten, heißen PB-words, CVC oder SRT (Speech Reception Threshold). Die Durchführung solcher Tests ist sehr aufwändig. Deshalb werden sie hauptsächlich dazu verwendet, messtechnische Verfahren während der Entwicklung zu überprüfen.
Messtechnische Verfahren
Bereits 1940 begannen die Bell Labors, Lösungen zur Messung von Sprachverständlichkeit zu entwickeln. Heute stehen mit Verfahren wie SII (Speech Intelligibility Index) oder verschiedenen Varianten von STI (Speech transmission index) Möglichkeiten zur Verfügung, Sprachverständlichkeit messtechnisch zu erfassen. Die Verfahren berücksichtigen viele für die Sprachverständlichkeit wichtige Faktoren wie:
• Sprachpegel
• Pegel von Hintergrundgeräuschen
• Reflektionen (Echos)
• Nachhall
• Psychoakustische Effekte (Verdeckungseffekte).
Messtechnische Verfahren verwenden synthetische Testsignale, die zwar nicht wie Sprache klingen, jedoch wichtige Parallelen zur realen Sprache aufweisen. Sowohl der durchschnittliche Frequenzgang als auch niederfrequente Veränderungen (Modulationen) sind der menschlichen Sprache nachgebildet. Da die Sprache von Frauen und Männern anders klingt und zum Teil auch andere Eigenschaften aufweist, gibt es für diese Messungen männliche und weibliche Testsignale.
Die Sprachverständlichkeitsmessung bestimmt, zu welchem Maß bestimmte Eigenschaften der menschlichen Stimme beim Hörer ankommen. Aufwendige Untersuchungen haben gezeigt, wie der Zusammenhang zwischen Verfälschung des Messsignals und der tatsächlichen Sprachverständlichkeit ist. Die Erkenntnisse dieser Untersuchungen steckten im Algorithmus eines Messgerätes für Sprachverständlichkeit, das als Ergebnis einer Messung eine Zahl zwischen 0 (unverständlich) und 1 (exzellent verständlich) anzeigt.
Die Kombination von akustischen und elektrischen Messungen macht den Acoustilyzer zu einem idealen Messwerkzeug für Audiotechniker, Systeminstallateure, Multimediaspezialisten und Akustiker.
Der AL1 ist als komplettes, handliches Akustikmessgerät oder als Firmware für ML1 Minilyzer Benutzer erhältlich. Benutzer des Minilyzers können mit Hilfe der MiniLINK Software das Messgerät jederzeit durch Auswechseln der Firmware als ML1 oder als AL1 konfigurieren.
Optionales Zubehör:
- STI-PA Messfunktions Software; Best.-Nr.: 2107912
- AL1-ML1 Crossgrade (inkludiert ML1 Funktionalität); Best.-Nr.: 2107911
Sprachverständlichkeit - Einführung
Durchsagesysteme in öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Einkaufszentren oder Veranstaltungsstätten müssen im Notfall helfen, wichtige Informationen und Verhaltensregeln an alle Personen in Gefahrenbereichen weiterzugeben. Nicht- oder falsch verstandene Nachrichten können dabei weitreichende Folgen haben.
Die DIN-EN 60849 schreibt deshalb für elektroakustische Notfallwarnsysteme eine Prüfung der Sprachverständlichkeit vor (andere nationale Normen siehe Tabelle). Damit soll unter realen Bedingungen ein Mindestmass an Sprachverständlichkeit in Gefahrensituationen garantiert werden. Sprachverständlichkeit ist nicht etwa eine subjektive Größe; es gibt mehr oder weniger aufwendigen objektiven Bestimmungsverfahren, die in der IEC 60268–16 genormt sind.
Nationale Normen
DIN EN 60849
Elektroakustische Notfallwarnsysteme (auch VDE 0828 Teil 1 sowie DIN-EN, BS-EN, SN-EN, OEVE-EN, …)
NFPA 72
National Fire Alarm Code 2002 (2002 edition, section 7.4.1.4)
BS 5839-8
Fire detection and alarm systems for buildings. Code of practice for the design, installation and servicing of voice alarm systems
Subjektive Bestimmungsverfahren
Wie das Wort Sprachverständlichkeit bereits aussagt, geht es bei deren Bestimmung nicht um Eigenschaften wie Frequenzgang, Verzerrungen und Lautstärke einer Beschallungsanlage (auch wenn diese Parameter Einfluss auf die Verständlichkeit haben). Vielmehr geht es darum, wie gut eine Nachricht tatsächlich an verschiedensten Orten verstanden werden kann.
Neben messtechnischen Bestimmungen der Sprachverständlichkeit gibt es eine ganze Reihe statistischer Verfahren, bei denen immer ein realer Sprecher sowie eine möglichst repräsentative Zahl von Hörern beteiligt sind. Ein geschulter Sprecher liest dabei, je nach Verfahren, eine Vielzahl von realen oder synthetischen Worten vor und jeder Hörer notiert für sich, was er glaubt, verstanden zu haben. Die Auswertung ergibt eine prozentuale Aussage, wie viel durchschnittlich von allen Hörern verstanden wurde.
Wichtige Verfahren, die nach diesem Prinzip arbeiten, heißen PB-words, CVC oder SRT (Speech Reception Threshold). Die Durchführung solcher Tests ist sehr aufwändig. Deshalb werden sie hauptsächlich dazu verwendet, messtechnische Verfahren während der Entwicklung zu überprüfen.
Messtechnische Verfahren
Bereits 1940 begannen die Bell Labors, Lösungen zur Messung von Sprachverständlichkeit zu entwickeln. Heute stehen mit Verfahren wie SII (Speech Intelligibility Index) oder verschiedenen Varianten von STI (Speech transmission index) Möglichkeiten zur Verfügung, Sprachverständlichkeit messtechnisch zu erfassen. Die Verfahren berücksichtigen viele für die Sprachverständlichkeit wichtige Faktoren wie:
• Sprachpegel
• Pegel von Hintergrundgeräuschen
• Reflektionen (Echos)
• Nachhall
• Psychoakustische Effekte (Verdeckungseffekte).
Messtechnische Verfahren verwenden synthetische Testsignale, die zwar nicht wie Sprache klingen, jedoch wichtige Parallelen zur realen Sprache aufweisen. Sowohl der durchschnittliche Frequenzgang als auch niederfrequente Veränderungen (Modulationen) sind der menschlichen Sprache nachgebildet. Da die Sprache von Frauen und Männern anders klingt und zum Teil auch andere Eigenschaften aufweist, gibt es für diese Messungen männliche und weibliche Testsignale.
Die Sprachverständlichkeitsmessung bestimmt, zu welchem Maß bestimmte Eigenschaften der menschlichen Stimme beim Hörer ankommen. Aufwendige Untersuchungen haben gezeigt, wie der Zusammenhang zwischen Verfälschung des Messsignals und der tatsächlichen Sprachverständlichkeit ist. Die Erkenntnisse dieser Untersuchungen steckten im Algorithmus eines Messgerätes für Sprachverständlichkeit, das als Ergebnis einer Messung eine Zahl zwischen 0 (unverständlich) und 1 (exzellent verständlich) anzeigt.
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Für Druckfehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.
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