Westerngitarren
Die Westerngitarre gehört neben der E-Gitarre zu den wohl populärsten Musikinstrumenten unserer Zeit. Das Instrument hat inzwischen eine 200jährige Geschichte, und viele bautechnische Details sind fast so alt wie das Instrument selbst.
Die Westerngitarre ist eine akustische Gitarre mit Stahlsaiten und einer daraus resultierenden wesentlich höheren Saitenspannung als bei Konzertgitarren, die mit Nylonsaiten bespannt sind. Der Hals ist schmaler und hat meist einen Stahlstab um dem höheren Gegenzug der Stahlsaiten standzuhalten. Aufgrund des erhöhten Saitenzuges, mussten Decken und Bodenverbalkung der „normalen“ Gitarre (Konzertgitarre) stark verändert werden. C.F. Martin erfand im 19.Jahrhundert das sogenannte Scalloped Bracing. Hierbei werden die Leisten der Gitarrendecke an verschiedenen Stellen verjüngt um bestimmte Resonanzen des Instrumentes zu verstärken oder abzuschwächen. Auch heute noch, werden Westerngitarren im hochpreisigen Bereich nach dem von Martin erfundenen Prinzip bebalkt.
Holzauswahl
Der Klang einer Gitarre wird neben der Form auch von der Holzauswahl geprägt (ausführliche Informationen siehe weiter unten).
Das Holz der Decke wirkt sich entscheidend auf den Klang und die Ansprache aus. In den meisten Fällen ist die Decke zweiteilig aus Fichte oder Zeder, die es natürlich in vielen unterschiedlichen Güteklassen gibt. Boden und Zargen können aus Mahagoni und deren Verwandten wie Palisander, Ahorn, Nato, Ovangkol und anderen Tropenhölzern sein.
Korpusform
Die Korpusform der Gitarre ist neben der Deckenbeleistung und der Holzauswahl ein wichtiger Faktor, die den Klang einer Gitarre bestimmt. Und da die Form der Gitarre dem Musiker als erstes ins Auge fällt, lässt sie ihn eine wichtige Vorentscheidung treffen. Denn jeder Korpus hat bestimmte Klangeigenschaften und ist damit für bestimmte Musikstile geeignet. Man unterscheidet Flattop- und Archtop-Gitarren. Flattops haben flache Böden und Decken. Zu diesen zählt ein Großteil der Westerngitarren. Archtops haben gewölbte Böden und Decken und werden vor allem von Jazz-Musikern genutzt.
Flattops
Dreadnought
Die Dreadnought gehört heute zu den beliebtesten und wohl auch meistgebauten Gitarrenformen überhaupt. Benannt ist sie nach dem damals weltgrößten Kriegsschiff, der HMS Dreadnought, die 1906 vom Stapel lief. Erstmals gebaut wurde die Dreadnought-Gitarre 1917 von C. F. Martin unter dem Markennamen Ditson. Ditson, ein großer Händler der damaligen Zeit, wollte eine Gitarre, die auch mit lauteren Instrumenten mithalten konnte. Er ließ beim Korpus die Tiefe vergrößern und nahm den damals üblichen Gitarren (i.d.R. 000) die Taille. 1931 nahm C. F. Martin die Dreadnought trotz anfänglicher Skepsis unter eigenem Namen ins Programm und schuf die legendären Modelle D-18 und D-28. Dreadnoughts kommen in fast jeder Musikrichtung vor, aber man kann durchaus behaupten, dass sie eigentlich ein Flatpicker-Instrument ist. Aufgrund ihrer Lautstärke wird sie viel für Songbegleitung (als Rhythmusgitarre) genutzt.
0 (Concert)
00 (Grand Concert)
000 (Auditorium)
Auch diese Korpusbezeichnungen wurden von Martin eingeführt und im Laufe der Jahre von anderen Herstellern übernommen. Die 0-Größe, von Martin erstmals 1850 präsentiert, war die größte Gitarre ihrer Zeit. Mit der Bezeichnung 0 wurde konsequent die gängige Durchnummerierung fortgesetzt. Bis dahin existierten Modelle mit den Kennzahlen 1 bis 5, wobei 1 die größte Korpusform bezeichnete. Logischerweise hatte die 0 noch größere Abmessungen.
Bis 1930 wurde diese Bauform gepflegt. Die 0-Modelle zeichnen sich durch einen feinen Klang aus und sind die Lieblingsmodelle von Studiomusikern und Wohnzimmerpickern. Ian Anderson (Jethro Tull) zeigt jedoch z. B., dass die „Kleine“ auch anders genutzt werden kann.
1870 wurde die Serie 0 durch die Serie 00 ergänzt. Diese Größe ist die Ausgangsbasis für viele heutige Modelle, wie z. B. Taylors Grand Concert-Serie.
Die 000, um 1900 entworfen, war ein echter Verkaufsschlager. Bis 1937 wurde sie nur als 12-Bünder ausgeliefert und war bei Fingerpickern äußerst beliebt. Nach Einführung des 14-Bund-Halses wurde die Gitarre zum echten „Arbeitspferd“. Sie bekam einen noch dünneren Hals und eine kürzere Mensur und wurde damit das Instrument für Folkmusiker. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel: Eric Clapton und Elvis Castello zählen zu den begeisterten 000-Spielern.
OM
Die OM ist der Schlusspunkt der Gitarrenserie, die bei Martin ihren Anfang nahm. Bis auf die längere, 14-bündige Mensur und den breiteren Sattel ist diese Orchestra-Form in den Abmessungen mit der 000 identisch. Die Klangunterschiede sind jedoch enorm. Der breitere Saitenabstand und der Zuwachs an Lautstärke machen diese Gitarre für viele Musiker einfacher spielbar.
Jumbo
Der Begriff „Jumbo“ wurde ursprünglich von Gibson eingeführt und war Gibsons Antwort auf Martins Dreadnought. Die 1934 vorgestellte J-45 ist baulich gesehen eine Roundshoulder-Dreadnought und hat mit dem heutigen Begriff Jumbo eigentlich nichts zu tun. Eine heutige Jumbo zeichnet sich durch eine sehr starke Taille aus. Die erste richtige Jumbo wurde von Gibson im Jahr 1937 präsentiert:
die legendäre J-200. Die Jumbo ist vor allem zum begleitenden Rhythmusspiel geeignet.
Mini-Jumbo
1951 als billige Variante zur J-200 gedacht, besitzt diese Gitarre fast die gleichen Proportionen; nur der untere Korpus ist ein wenig verkleinert. Takamine entwickelte auf ihrer Basis den NEX-Korpus und damit die Grundlage für ein komplettes Sortiment im erschwinglichen Preissegment.
Archtops
Die Geschichte der Archtops beginnt mit der 1924 von Gibson1924 L-5. Sie wurde damals als Ergänzung der in den 1920er Jahren populären Mandolinenorchester entwickelt und gewann sehr schnell an Popularität im neu kreierten Musikstil Jazz. Weil an die Archtops im Laufe der Zeit die gleichen Anforderungen gestellt wurden wie an die Flattops, wurden auch sie immer größer gebaut. Die heutigen Modelle haben nur noch wenig mit der Ursprungsform der L-5 gemeinsam. In den 1960er Jahren wurden die bis dahin rein akustischen Instrumente durch semiakustische verdrängt.
Hölzer für die Gitarre
Der Einfluss von Holz auf den Klang der Gitarre wird im Allgemeinen recht vereinfacht dargestellt. Es ist nicht so einfach, dass man sagen kann: Fichte klingt hell und laut und Mahagoni klingt warm und weich. Es gibt viele weitere Faktoren, die über den Klang entscheiden. Da ist zum einen die Oberflächenbeschaffenheit, das Holz kann lackiert, gewachst oder geölt sein. Dazu kommt als wichtiger Punkt die Art der Verarbeitung und Konstruktion der Gitarre, die Korpusform, das Bracing (die Deckenbeleistung, also die Hölzer, die unter der Decke verleimt sind, aber auch Hals und Griffbrett haben Einfluss auf den Klang. Weiterere Punkte sind die Qualität und Herkunft des Holzes. Kommt das Holz von der Südseite des Stammes? Aus einem Teil des Stammes, der beim Fällen ein oder zehn Meter über dem Boden lag? Und aus welcher Klimazone kommt es?
Die Decke
Die Decke ist wohl das für den Klang wichtigste Bauteil der Gitarre. Als Holz dominiert Fichte, aber auch Decken aus Zeder, Walnuss und Mahagoni werden verwendet. Physikalisch gesehen klingt die Gitarre umso höher/heller/lauter, je steifer, leichter und härter das Holzmaterial ist. Aus diesem Grund gibt es auch Versuche mit Materialien wie Kevlar, einem sehr harten und leichten Kunststoff zu arbeiten. Der Hersteller Ovation baut ebenfalls aus diesem Grund Gitarren mit einer dünnen Sandwich-Decke aus Fichtenholz und Kohlenstofffasern.
Hochwertige Gitarren werden aus Massivholz gebaut, während preiswertere Instrumente meist mit einer Sperrholzdecke ausgestattet werden. Sperrholzdecken bestehen aus mehreren Schichten Furnierholz, die jeweils um 90° gedreht miteinander verleimt sind. Hochwertige Sperrholzdecken kommen in der Qualität einer Massivholzdecke zwar recht nahe und sind viel robuster als Massivholzdecken, ihr Klang allerdings entwickelt sich nicht weiter, je länger die Gitarre gespielt wird.
Je dichter Jahresringe im Holz zusammenstehen, desto steifer ist das Holz. Aus diesem Grund bevorzugt man Bäume die nur langsam wachsen, also aus Regionen mit kurzen Wachstumsperioden, wie z.B. aus Nordeuropa oder aus der Alpenregion.
Fichte (engl. Spruce)
Wie schon erwähnt, ist die Fichte das meist verwendete Holz für die Decke der Gitarre. Bevorzugt werden Hölzer aus nördlichen Regionen, da die Bäume dort aufgrund der Witterungsverhältnisse nur sehr langsam wachsen und deshalb die einzelnen Jahresringe eng beieinander liegen. Es werden verschiedene Arten von Fichten verwendet: die europäische Fichte, die Sitkafichte (Picea sitchensis) aus Nordamerika, die Engelmann-Fichte (Picea engelmanni f. Glauca, ebenfalls in Nordamerika bis ins nördliche Kalifornien verbreitet) und die Appalachenfichte. Das Holz der Sitkafichte wird von amerikanischen Herstellern von Westerngitarren bevorzugt. Dem Holz wird nachgesagt, dass es besonders differenziert und brillant klingt. Das Holz der Engelmann Fichte ist etwas teurer, aber nicht unbedingt besser. Die Engelmann Fichte ist ein kleinerer Baum, der folglich weniger verwertbares Holz hervorbringt. Das Holz der Engelmann Fichte ist weicher und klingt ein wenig wärmer.
Fichtendecken klingen relativ laut, klar und kraftvoll. Die Fichtendecke kann Schwächen zeigen, wenn die Gitarre leise gespielt wird. Dann zeigt sie einen Mangel an komplexen Obertönen und die Gitarre klingt manchmal etwas dünn. Ein guter Hersteller wird dies bei der Konstruktion berücksichtigen und kompensieren. Fichtenholz hat eine lange Einspielzeit von mehreren Monaten bis der Klang voll entwickelt ist.
Mahagoni
Im Vergleich zur Fichte ist Mahagoni ein weicheres Holz. Wird Mahagoni für die Decke einer Gitarre verwendet, ist der Klang wärmer, leiser, weicher, obertonärmer, manchmal etwas ´punchy´, aber mit mehr Sustain.
Zeder
Ebenfalls ein weicheres Holz. Gitarren mit Zedern-Decken klingen meist recht laut und ‚fett’.
Ahorn (Maple)
Es gibt verschiedene Arten Ahorn. Den bekannten Zucker- Ahorn (Acer saccharum), Bergahorn (Acer pseudoplatanus/Sycamore Maple) und den großblätterigen Ahorn (Acer marcophyllum/big leaf maple). Ahornholz ist schwer und deshalb recht leise aber klar und mit viel Sustain. Abgenommen, neigt es kaum zu Rückkopplungen. Das wunderschöne Holz wird meistens für Gitarren verwendet, die in erster Linie mit Tonabnehmer, also über eine Anlage verstärkt gespielt werden.
Walnuss
Dieses Holz wird in den letzten Jahren immer häufiger verwendet. Die Befürworter sagen, es klingt dezent und sehr ausgewogen, die Gegner bezeichnen es als langweilig – also Geschmacksache, wie so vieles im Leben.
Muss es Holz sein?
Bei Musik Produktiv haben wir einige Gitarren getestet, deren Decken nicht aus Holz sind. Die Adams-Gitarre von Ovation mit ihrer Sandwich-Decke aus Kohlenstoff und Sperrholz, ebenso Gitarren von Martin neuartigem Deckenmaterial und zu guter letzt Gitarren aus England die komplett aus Kevlar gebaut werden. Wir hatten große Klangunterschiede erwartet und wir wurden enttäuscht: die Gitarren klangen nicht viel anders als Instrumente aus Holz, aber definitiv auch nicht besser. Abgesehen vom Klang störte uns auch der Geruch und die Gitarren fühlten sich auch nicht schön an. Das mag altmodisch klingen aber vor dem Test waren wir dem neuen Material gegenüber sehr aufgeschlossen gewesen.
Holz für Boden und Zarge
Die Wahl des Holzes hat relativ wenig Einfluss auf den Klang und somit kann man Zarge und Boden mehr nach ästhetischen Gesichtspunkten auswählen. Allgemein sieht man einen Trend weg von den tropischen Hölzern. Das mag daran liegen, dass diese Hölzer aufgrund ökologischer Bedenken gemieden werden. So steht z.B. Rio Palisander aus Brasilien bereits seit vielen Jahren auf der roten Liste.
Ahorn(Maple)
Ahorn ist ein sehr beliebtes Holz, insbesondere die seltenen Maserungen wie Vogelaugenahorn (Birdeye Maple), Riegelahorn (Tiger Stripes), Wölkchenahorn (Quilted Maple). Dieses sind keine besonderen Ahornbäume, sondern diese Maserung entsteht durch Pilzkrankheiten und Verwachsungen.
Zypresse
Dieses Holz wird ausschließlich für Flamencogitarren verwendet. Es ist sehr leicht und der Klang ist hell, laut und sehr perkussiv. Die Lebensjahre einer Flamencogitarre sind allerdings meist begrenzt. Ob das am Holz, der Bauweise, oder am aggressiven Spielstil liegt, können wir von Musik Produktiv allerdings nicht genau sagen…
Rio-Palisander/Indischer Palisander
Diese Holzart genießt einen guten Ruf. Sie liefert satte Bässe und brillante Höhen. Palisander kommt inzwischen kaum noch aus Brasilien sondern aus Indien womit die Bezeichnung auch nur noch ´indischer Palisander´ sein darf.
Mahagoni
Ein wunderschönes Holz mit viel klaren Obertönen und warmem Ton im Bassbereich.
Koa
Koa hat eine wunderschöne Maserung. Im direkten Vergleich mit Mahagoni klingt es ein wenig mittiger mit weniger Obertönen.
Walnuss
Liegt im Trend, das Holz ist schön und wenig klangfärbend. Wirklichen deutlichen Einfluss auf den Klang hat wie erwähnt nur das Holz der Gitarren-Decke.
Die richtige Gitarre für den Anfänger
(Text von Günter Zierenberg, Gründer und Inhaber von Musik Produktiv)
Meilensteine
Ich habe viele Jahre als Gitarrenlehrer gearbeitet, und nach meiner Erfahrung beginnt der Anfänger am besten mit einer preiswerten Konzertgitarre. Die Konzertgitarre hat den Vorteil, dass die Saiten aus Kunststoff sind und dem Anfänger die Fingerspitzen in der ersten Zeit nicht so schmerzen. Zudem liegen die Saiten weiter auseinander, so dass die Finger nicht ungewollt andere Saiten berühren und damit den Ton abdämpfen. Preiswerte Konzertgitarren wie unsere Modelle von Collins sind sehr robust, da sie aus Sperrholz gebaut sind. Sie können also durchaus mal im heißen Auto liegen oder an der Heizung stehen ohne gleich Risse zu bekommen. Es gibt Konzertgitarren für kleinere Kinder auch als kleinere 3/4Gitarre oder noch kleinere ½-Gitarre.
Jetzt kommt das Wichtigste:
Wenn man diese Gitarre kauft sollte man sich bereits ein Ziel setzen; zum Beispiel: wenn ich die nächsten vier Monate durchhalte, dann belohne ich mich und kaufe ich mir etwas Vernünftiges. Das Ziel kann auch sein: wenn ich diesen oder jenen tollen Song gut spielen kann, gönne ich mir ein Instrument, aus dem ich klanglich noch mehr rausholen kann. Man sollte sich also einen erreichbaren Meilenstein setzen.
Die preiswerte „Erstgitarre“ kann man behalten und zur „Zweitgitarre“ für Camping, Parties oder ähnliche Gelegenheiten nutzen, von denen man sein neues, wertvolleres Instrument bewahren möchte – oder man schenkt sie dem Nachbarjungen...
Mit der neuen Gitarre sollte man sich etwas gönnen, denn diese Gitarre wird einen längere Zeit begleiten. Egal ob eine Konzert- oder Westerngitarre, aber man sollte dann schon mindestens 150 €, besser wäre allerdings das Doppelte. ausgeben. In diesem Preissegment bekommt man heute schon wirklich hervorragende Instrumente, die gut klingen und sich leicht spielen lassen. Der kleine Umweg über die Konzert- und Westerngitarre ist meiner Ansicht nach auch der beste Weg E-Gitarre zu lernen.
Und dann ist da noch der nächste Meilenstein: wenn man längere Zeit erfolgreich Gitarre gespielt hat und sich die Spieltechnik ausgebildet hat; erst dann sollte man zur endgültigen Gitarre greifen. Und das ist dann die klassische Martin oder Taylorgitarre.
Ein Hinweis am Rande
Wir erleben immer wieder, dass Kunden mit einer Gitarre in den Laden kommen, die sie irgendwo aufgetrieben haben und deren Saiten mindestens genau so alt sind wie das Instrument selbst. Ganz schlimm wird es, wenn dann noch nach einer „neuen D-Saite“ gefragt wird, weil die komplett zerschlissen die anderen „aber noch brauchbar“ sind. Bitte gönnt euch immer einen komplett neuen Satz Saiten. Unterschiedlich alte Saiten sind für den Klang wirklich eine Katastrophe. Und Ihr werdet euch wundern, wie schön so manche alte Klampfe plötzlich wieder klingen kann, wenn die angegrauten, viel zu weich gewordenen und dumpf klingenden Saiten erst mal durch neue ersetzt worden sind.
Die Pflege der Gitarre
Immer wenn die Saiten gewechselt werden, sollte man die Gelegenheit nutzen, den Korpus der Gitarre und das Griffbrett zu reinigen. Dazu werden viele verschiedene Mittelchen speziell für Gitarre angeboten, aber im Grunde reicht ein Möbelputztuch, oder ein altes T-Shirt, und ein wenig Möbelpolitur. Da einige wenige Lacke empfindlich sind, sollte man zunächst ein wenig Politur auf ein Stück Stoff auftragen und einen vorsichtigen Test machen.





