Bosworth

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Bosworth

Geschichte des Bosworth-Verlags ist über 100 Jahre alt. An den Standorten Leipzig, Wien, London, Brüssel, Köln produziert der Musikverlag Bosworth u. a. viele tausend Werke von Komponisten und Autoren verschiedenster Sparten und Stilrichtungen. Heute ist der Musikverlag Bosworth Teil der weltweit tätigen Firmengruppe Music Sales. Die Firma Bosworth & Co. wurde 1889 als Musikverlag und Musikalienhandlung von dem englischen Prokuristen Arthur Edwin Bosworth in Leipzig gegründet. Zwei Monate nach der Verlagsgründung erschien mit Sullivans Operette „Der Königsgardist (The Yeoman of the Guard)“ die erste Verlagsausgabe. 1892 gründete Arthur Edwin Bosworth in London eine erste Filiale. Im März 1899 zog der Verlag Bosworth in den vornehmeren Westen. Etwa 1890 kam die ins Deutsche übersetzte Fassung der Operette „Die Gondoliere“ heraus und 1900 erschien die deutschsprachige Version seines erfolgreichsten Bühnenwerks: „Der Mikado“. Um 1900 gelang es Bosworth durch die Übernahme der bis dahin im Eigenverlag erschienenen Studienwerke für Violine von Otakar Ševèik, den Katalog mit wichtigen Unterrichtswerken für Violine um einen Titel zu erweitern, der noch heute zur Grundlage eines jeden Violinstudiums gehört. Bosworth konnte auch Werke von zahlreichen bedeutenden englischen Komponisten erwerben. So etwa 1901 Sir Alexander Mackenzie’s „Coriolanus“, 1903 dessen Orchestersuite „London Day by Day“ und 1914 die in der Royal Academy aufgeführte Operette „The Cricket on the Hearth (Heimchen am Herd)“. Von Havergal Brian „Vision of Cleopatra“, 1909 beim Southport Musical Festival aufgeführt – und das beim Norwich Festival erstaufgeführte „Morte d’Arthur“ von Sir Frederick Bridge. Weitere damals bekannte englische Komponisten, deren Werke bei Bosworth verlegt wurden, waren Charles V. Standford, Granville Bantock und Joseph Holbrocke. Zu den Bosworth Veröffentlichungen in London zählten auch erste Publikationen von Chorliteratur, darunter „The Collegiate Psalter“ von H. Daniel-Brainbridge und Sir Frederick Bridge, sowie eine Sammlung von Kirchenmusik der Renaissance mit Werken von Palestrina, Jakob Handl, Marenzio und anderen. Im Jahre 1913 bezog Bosworth schließlich ein eigenes 6stöckiges Verlagshaus ab der Heddon Street in London. Hier entstand ein „Musterhaus“ für einen Verlagsbetrieb. Es gab genug Platz, um die wichtigsten Verlagswerke präsentieren zu können. Nach dem Tod des Firmengründers Arthur Edwin Bosworth im Oktober 1923 übernahmen seine Söhne Arthur Ferdinand und Lawrence Owen Bosworth die Leitung des Verlages. Sie erweiterten den Bereich der Unterrichtsmusik und nahmen u.a. die „Schülerkonzerte“ op. 13 und op. 14 von Leo Portnoff hinzu. In den 30er Jahren erweiterte Bosworth das Sortiment um weitere bedeutende Unterrichtswerke: 1934 erschien in England erstmals Barbara Kirkby-Masons „Moderner Klavier-Lehrgang“ und in Leipzig Ferdinand Küchlers „Concertino in G-Dur“ op. 11 für Violine und Klavier. Von September 1939 bis Ende 1945 standen die Leipziger und die Wiener Firma unter Zwangsverwaltung, wobei als öffentlicher Verwalter für Leipzig und Wien Dr. Georg Greuner in Leipzig fungierte. Am 5. Oktober 1948 erfolgte die Verlegung von Leipzig nach Köln-Marienburg. 1950 erwarb die Kölner Firma durch Vermittlung des Londoner Hauses die Subverlagsrechte an der Musik zum Film „Echo der Liebe“ („The Glass Mountain“). Trotz des geringen Erfolgs des Films wurde eine Melodie daraus später äußerst populär: das von Toni Ortelli und Luigi Pigarelli komponierte „La Montanara“ („Das Lied der Berge“). „La Montanara“ war seit dem Krieg bis heute einer der erfolgreichsten Volksmusik-Hits aus dem Hause Bosworth.
Trotz der langen Tradition von Bosworth bietet das heute Verlagsprogramm von Bosworth einen qualitativ hervorragenden und beeindruckenden Querschnitt durch alle Musikrichtungen und Genres. Neben einer Vielzahl an gelungenen Lehrbüchern für Einsteiger findet man bei Bosworth auch Textbücher, Songbooks oder Biografien von den Ärzten, den Toten Hosen oder Xavier Naidoo bis hin zu Lindenberg, Reamonn oder Eric Clapton.